Stressprofil

 

Die Stressmedizin im Rahmen der funktionellen Medizin kann durch tiefgehende, innovative biochemische Analysen Ursachen finden.

Stressmedizin zeigt, wie unser Körper auf biochemischer Ebene mit psychoemotionalen Erfahrungen und Erlebnissen sowie Stress umgehen kann. Dies ergibt neue Sichtweisen in der Burnout Diagnostik.

Es wird geschaut, was durch Dauerstress auf körperlicher Ebene passiert. Hat die Drüsenaktivität abgenommen? Ist der Serotoninspiegel, Dopaminspiegel oder der Adrenalinspiegel verringert? Hat sich der Cortisol Spiegel verändert? Liegt eine Nebennierenschwäche vor?

Deswegen können wir schlapp, müde, depressiv und kraftlos werden sowie Schlafstörungen und Konzentrationsprobleme auftreten. Wir suchen nach zellulären Problemen von Stressfolgen.

Wir arbeiten auf biochemischer Ebene, stärken Mitochondrien und Nebennieren und füllen leere Speicher wieder auf, damit der Patient wieder Energie und Lust zur Veränderung bekommt. Dann werden auch Psycho- oder Gesprächstherapien besser wirksam.

Gerade beim Burnout- und  Chronic Fatigue-Syndrom ist eine ganzheitliche Behandlungsweise besonders wichtig, denn oft steckt mehr als nur eine Ursache dahinter.

 

 

Eine ständig bestehende nervliche Anspannung verbraucht die Kraftreserven des Menschen. Für die Stressreaktionen im Körper sind verschiedene Neurotransmitter, Hormone und Botenstoffe zuständig. Diese können mittels einer Urinuntersuchung analysiert werden. Die für die Stressreaktion und seine Regulation zuständigen Hormone und Botenstoffe im Körper können ein Frühwarnsystem sein, um rechtzeitig zu erkennen, wann man sich zu viel zugemutet hat – und darauf reagieren zu können, möglichst bevor es zu einem Burnout oder einem Chronischen Erschöpfungssyndrom kommt. Bei einer chronischen Stressbelastung kommt es zu einem anhaltenden Verbrauch von Stresshormonen und Neurotransmittern, solange bis die Neurone entleert sind, ein Zustand, der häufig mit ausgeprägten psychischen oder physischen Erschöpfungssymptomen einhergeht und umfangreiche therapeutische Maßnahmen erfordert. Unter anderem Orthomolekulare Maßnahmen, die dazu dienen, durch Gabe von Aminosäuren und Cofaktoren, die Speicher an Stresssubstanzen wieder aufzufüllen. Je früher diese Maßnahmen ergriffen werden, umso schneller zeigen sich Erfolge. Ziel der durchgeführten Diagnostik ist es stressbedingte Veränderungen in der neuroendokrinen Funktionsachse bestehend aus Stresshormonen und Neurotransmittern frühzeitig zu erkennen und somit Schlafstörungen, Erschöpfung, Nervliche Anspannung, Konzentrationsschwierigkeiten,  innere Unruhe und Stress bis hin zum Burnout vorzubeugen.