Haarausfall und weiterführende Behandlungsmöglichkeiten

Einige Patienten und Patientinnen leiden unter Haarausfall. Dabei kann Haarausfall die unterschiedlichsten Ursachen haben. Dies gilt es im Vorfeld zu klären. Ursachen können Zum Beispiel sein: Störungen im Hormonstoffwechsel, Mangelversorgung mit Nährstoffen, Belastungen mit Metallen oder Umweltgifte, falsche Haarpflegeprodukte, verschlackte Kopfhaut, genetisch bedingt etc.

Mögliche Therapien können sein: 
- PRP Eigenblutbehandlung

- Mesohair: Behandlung der Kopfhaut mit Vitaminen und Nährstoffen

- Wärmebehandlung der Kopfhaut zur Verbesserung der Durchblutung mit einem stimulierenden Kopfhauttonikum, besonders geeignet, um die Wirkung der Mesotherapie zu verbessern
- Mikronährstofftherapie
- Darmsanierung
- Entgiftungsverfahren

- Behandlung der Schilddrüse oder des Hormonsystems


Haarausfall mit PRP-Eigenblut behandeln

Auf den ersten Blick scheint eine Eigenblutbehandlung gegen Haarausfall nichts wirklich Neues zu sein. Die Behandlung mit dem Plättchen Reichen Plasma, kurz PRP, in Presse und TV auch gerne Dracula-Therapie genannt, dagegen schon.

Eine große Anzahl von wissenschaftlichen Publikationen belegen die Fähigkeit von PRP-Plasma, auf ganz natürliche Art und Weise die körpereigenen Selbstheilungsprozesse zu beschleunigen und damit die Neubildung und Regeneration von Zellen anzuregen. Dieses gilt auch in Bezug auf die Haare und die Behandlung von Haarausfall.
Injektionen von PRP in die Kopfhaut stimulieren die Stammzellen in der Haarwurzel und die Mikrozirkulation. Der Haarausfall wird verlangsamt und in einer zweiten Phase der Haarwuchs unterstützt.

 

Wie wird das PRP-Plasma gewonnen?

Aus dem eigenen Blut des Patienten wird durch Zentrifugieren und Filtrieren (Plasmapherese) ein Plasma gewonnen, das hochkonzentriert an Thrombozyten, Wachstumsfaktoren und Stammzellen ist. 
Diese biologischen Bausteine sind in der Lage

- die Haarwurzelzellen wieder herzustellen, 
- Zellen zur Blutgefäßbildung zu stimulieren und 
- gewebeaktivierend zu wirken.

Durch die bessere Durchblutung und ein optimale Nährstoffversorgung kann der Haarausfall gestoppt und die Neubildung von Haarfollikeln angeregt werden.

 

Durchführung der PRP Eigenbluttherapie gegen Haarausfall

* Im Vorfeld der PRP Eigenblutbehandlung wird dem von Haarausfall betroffenen Patienten Blut abgenommen.
* Dieses wird anschließend zentrifugiert und filtriert (Plasmapherese), um das für die PRP Haarwurzelbehandlung nötige Blutplättchenkonzentrat zu gewinnen.
* Dieses Konzentrat wird direkt in die von Haarausfall betroffenen Kopfhautregionen injiziert.
* Die ausgelöste Aktivierung der Thrombozyten soll die Wachstumsfaktoren freisetzen und die Bildung neuer Haarwurzelzellen anregen.

Da das PRP-Plasma ausschließlich aus Patienteneigenem Blut gewonnen wird und kein Fremdmaterial hinzugefügt wird, besteht keine Gefahr einer allergischen Reaktion oder Unverträglichkeit. Die Eigenbluttherapie ist sehr gut verträglich. Die PRP - Behandlung ist geschlechts- und altersunabhängig durchführbar.

 

Vorteile:

- PRP stimuliert die Haarwurzeln und das Haarwachstum
- PRP fördert die Mikrozirkulation der Kopfhaut
- Keine Krankheitsübertragung
- Keine Gifte oder Chemie
- Keine Allergien oder Unverträglichkeitsreaktionen
- Kann mit anderen Methoden kombiniert werden (z.B. Mesotherapie, Mikroneedling etc.)
- Das verwendete System ist geschlossen und steril und ist in 10 Minuten fertig.

 

 

Text: Therapiezentrum Bach-Gatzweiler

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