Arthrose- und Osteoporoseprävention Teil 2

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Teil 2 Arthrose:

 

Arthrose - eine weit verbreitete Erkrankung in unserer Gesellschaft. Alleine in Deutschland leider circa zehn Millionen Menschen unter Arthrose. 90% aller über 65-jährigen leiden an einer Form der Arthrose. 

Dabei betrifft es aber nicht nur alte Menschen, sondern viele Menschen, die die 40 überschritten haben. Zunächst verläuft der Prozess unbemerkt, aber im Verlauf werden die Beschwerden immer schlimmer, bis die Beschwerden bei jeder Bewegung auftreten. Typische Symptome zu Beginn sind ein Anlaufschmerz, später kommt es auch zu einem Schmerz unter Belastung und im Spätstadium zu einem Ruheschmerz. Dies bedeutet eine starke Einschränkung in der Lebensqualität der Betroffenen. 

Gelenke sind eine bewegliche Verbindung zwischen zwei Knochen. Um ein Aneinanderreiben der Knochen zu verhindern, liegt der schützende Knorpel dazwischen. Druck und Belastung fängt der Knorpel wie ein Stoßdämpfer ab. Die Gelenkflüssigkeit stellt dabei sicher, die Gleitfähigkeit des Knorpels zu erhalten. 

 

Durch Fehlbelastungen, Gelenkfehlstellungen, erblich bedingte Störungen, Gelenkverletzungen, Gelenkentzündungen, hohe Gelenkbelastungen, Stoffwechselstörungen, Gicht, Diabetes mellitus, Übergewicht oder Vitalstoffmangel kann es dazu führen, dass die Belastungen zu hoch werden und der Körper entsprechend der Abnutzung nicht mehr ausreichend Knorpel aufbauen kann. Im schlimmsten Fall liegt der Knochen teilweise oder völlig frei. Die am häufigsten betroffene Gelenke von Arthrose sind das Knie- und Hüftgelenk. 

 

Beugen Sie deshalb einer Arthrose rechtzeitig vor oder beginnen schon bei den ersten Anzeichen etwas dagegen zu tun. 

Verzichten Sie auf äußerst starke Belastungen für das betroffene Gelenk. Reduzieren Sie eventuell Ihr Körpergewicht. Achten Sie auf eine abwechslungsreiche, ausgewogene und vitalstoffreiche Ernährung und meiden Sie den Konsum von übermäßigen Genussgiften. 

Gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Walking oder Gymnastik fördern die Bewegung. Da der Knorpel nicht durchblutet ist, wird er über die Gelenkflüssigkeit mit Nährstoffen versorgt. Dafür brauchen wir regelmäßige leichte Bewegung. Vitalstoffe wie Glukosaminsulfat, Chondroitinsulfat, die Aminosäure L-Prolin, Vitamin E sowie Mineralstoffe sind wichtig für gesundes Knorpelgewebe. Die Aminosäure Prolin ist ein wichtiger Baustein für den Kollagenaufbau und die Stabilität der Gelenke. Prolin kann nur durch Vitamin C, in Hydroxyprolin, den eigentlichen Knorpelbaustein umgewandelt werden. Auch die Aminosäuren Methionin und Taurin sind für das Knorpelgewebe wichtig. Taurin stabilisiert den Elektrolythaushalt der Gelenkflüssigkeit und Methionin fördert die Bildung von Knorpelzellen. Gerade Vitamin E wird bei Gelenkentzündungen in der Gelenkflüssigkeit stark verbraucht und durch den zu niedrigen Gehalt an Vitamin E kommt es zu weiteren Gewebeschäden und Entzündungen. Hier empfiehlt es sich die Vitamin E Verbindung gamma-Tocopherol einzunehmen. Vitamin D3 und Omega 3 sind ebenfalls Nährstoffe, die eingesetzt werden können. Qualitativ hochwertige Komplexpräparate stehen zur Verfügung, die dann individuell ergänzt werden können.

 

Als weitere Therapieoptionen stehen der Aufbau von Knorpel durch spezielle Knorpel- und Gelenkextrakte sowie eine Behandlung mit modifiziertem Eigenblut (PRP oder ACP) zur Verfügung, welche ans entsprechende Gelenk gequaddelt werden können. 

 

Mit Laboruntersuchungen können der Entzündungsgrad und die Nährstoffversorgung überprüft werden. Vitamin D3, Vitamin E, Vitamin K, Calcium, Magnesium, Zink, ein Omega 3 Status, ein Aminosäurenstatus sowie eine hohe Antioxidative Kapazität sind dabei wichtig.

 

 

Autor: Lena Gatzweiler

Quelle: vgl. Kyberg vital GmbH, Broschüre: Unsere Gelenke 

 

 

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