Arthrose- und Osteoporoseprävention Teil 1

Bildquelle/Urheber:  © Csaba Deli - fotolia.com, Foto-ID: 61471739

Teil 1 Osteoporose:

 

Osteoporose eine Volkskrankheit

 

Mit zunehmendem Alter nehmen Beschwerden an Knochen und Gelenken zu. Gesunde Knochen sind eine wichtige Voraussetzung zur Erhaltung der Beweglichkeit.

Von der Erkrankung des Knochenstoffwechsels – der Osteoporose  - sind in Deutschland 7 Millionen Menschen betroffen, besonders Frauen nach den Wechseljahren. Die Knochendichte nimmt langsam ab und die Zerstörung der Knochensubstanz nimmt damit zu. Somit wird der Knochen anfälliger für Knochenbrüche. Bei einem normalen Knochenstoffwechsel, findet Knochenauf- und Knochenabbau in einem ausgewogenen Verhältnis statt.  Ab dem 35. Lebensjahr verliert der Knochen circa 0,5 Prozent der Knochenmasse. Die Vitalstoffversorgung, zum Beispiel mit Calcium, spielt für den Erhalt der Knochensubstanz eine wichtige Rolle.  Hat der Körper nämlich zu wenig Calcium für seine Stoffwechselvorgänge zur Verfügung, bedient er sich an dem Calciumvorrat im Knochen.

 

Es gibt verschiedene Ursachen, warum eine Osteoporose auftritt:

-          Nach den Wechseljahren oder altersbedingt ab dem 40. Lebensjahr

-          Als Folge von Diabetes oder einer Schilddrüsenüberfunktion

-          Übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum

-          Genetische Veranlagung

-          Untergewicht

-          Dauerhafte Einnahme von bestimmten Medikamenten, u.a. Cortison

-          Bewegungsmangel

-          Vitamin- oder Mineralstoffmangel

-          Verzehr von Calciumraubenden Lebensmitteln

 

Die Hormone Östrogen und Testosteron haben einen großen Einfluss auf den Knochenstoffwechsel, warum die Wechseljahre sich auch auf den Knochenabbau und die Entstehung von Osteoporose auswirken. Die Osteoporose tritt sehr schleichend und langsam auf.

Eine gezielte ärztliche Untersuchung und die Messung der Knochendichte schafft Klarheit.

Durch regelmäßige Bewegung und vitalstoffreiche Ernährung können Sie präventiv etwas gegen die Entwicklung der Osteoporose tun. Verzichten Sie auf Genussgifte wie Alkohol und Nikotin sowie auf phosphathaltige Getränke und Cola. Außerdem sind Nahrungsmittel mit viel Oxalsäure wie Rote Beete, Spinat oder Schokolade nicht geeignet. Calciumreiche Lebensmittel wie Mandel, Grünkohl, Amaranth, Sesam, Chiasamen, Champions, Petersilie, Spinat oder calciumreiches Mineralwasser.

Nach wie vor halten sich zwei Mythen zum Thema Calcium sehr erfolgreich:

1. Milch hat viel Kalzium. Dies trifft nicht zu. Wenn Sie mehr zum Thema Kuhmilch erfahren möchten, lesen Sie den entsprechenden Blog-Artikel vom 30.03.2016.

2. Viel Kalzium führt zu atherosklerotischen Plaque. Studien belegen, dass ein hoher Calciumspiegel nicht die Entstehung von Arteriosklerose fördert.

 

Eine gute Vitalstoffversorgung des Knochens besteht aus der Einnahme von Calcium, Vitamin D3, Vitamin K, L-Lysin, L-Arginin, Vitamin C, Zink und B-Vitaminen.

Die Calciumaufnahme wird durch Vitamin D3 gefördert. Vitamin K reguliert den Aufbau des Knochenproteins Osteocalcin. L-Lysin und Vitamin C fördern die Bildung von Kollagen. L-Argingin fördert ebenfalls den Knochenaufbau durch die Osteoblasten und L-Lysin erhöht die Calciumaufnahme aus dem Darm. Auf dem Markt gibt es hochwertige Komplexpräparate, die solche sinnvolle Kombinationen an Vitalstoffen enthalten.

 

Des Weiteren bieten sich Blutwertkontrollen an, um sicher zu gehen, dass der Körper mit allen Vitalstoffen gut versorgt ist. Mängel kommen häufiger vor als man denkt. 

 

Teil 2 zum Thema Arthrose folgt nächste Woche...

 

 

Autor: Lena Gatzweiler

Quelle: http://www.kyberg-vital.de/gelenkschmerzen-aminoplus-gelenk.html

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0